In seiner Doktorarbeit behandelt Iskandar Ahmad Abdalla die Themen Islam in Europa sowie sowie Film- und Kulturgeschichte der arabischen Welt. Grafik: Tobias Pietsch.

„Gehört der Islam zu Deutschland?“ Eine Frage, die zu Deutschland gehört.

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Die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehöre, wird immer wieder aufgegriffen, wenn es politisch opportun erscheint. Stets geht es in der Debatte darum, Grenzen ziehen – künstliche Grenzen. Dabei war die deutsche Debatte schon einmal viel weiter, schreibt Iskandar Ahmad Abdalla.

Ein Brandherd im Süden: Zwar machen auf diesem Bild aus dem Jahr 2013 nur ein paar Jungs ein Lagerfeuer in Aden. Inzwischen ist aber im Süden tatsächlich eine militärische Kraft erwachsen, die dem Bürgerkrieg eine weitere Dimension hinzufügt. Foto: Brian Harrington Spier (Yemen. Aden. Maala. Aug 2013) [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Yemen._Aden._Maala._Aug_2013_(9695089292).jpg#/media/File:Yemen._Aden._Maala._Aug_2013_(9695089292).jpg)

Jemen: Die Eskalationsspirale dreht sich nochmal schneller

Von | | Arabische Halbinsel, Jemen, Politik | Kein Kommentar

Als Anfang Februar südjemenitische Milizen den Kampf gegen die Zentralregierung aufnahmen, war eine neue Eskalationsstufe erreicht. Ein schlechtes Omen für Jemens bis dato ohnehin schon komplexen Bürgerkrieg, in dem das Schlimmste jetzt erst noch kommen könnte. Umso wichtiger, dass die Berichterstattung endlich die Realitäten vor Ort anerkennt. Von Parham Kouloubandi.

Ist gut vernetzt und auf der Suche nach neuen Kontakten: Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman. Foto: Alshareefsn [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)] / Wikimedia Commons.

Wo Interesse und Ideologie kollidieren: Die neue saudisch-israelische Allianz

Von | | Israel, Politik, Saudi-Arabien | Kein Kommentar

Schlagzeilen über den saudischen Kronprinzen Muhammad bin Salman sind mittlerweile nichts Ungewöhnliches mehr. Dennoch überraschte sein öffentlicher Zuspruch des israelischen Existenzrechts viele. Wie kommt es zu dieser Partnerschaft und wie stabil ist sie? Ein Gastbeitrag von Tobias Zumbrägel.

Auf den ersten Blick wirkt Abdel Fatah al-Sisi wie der strahlende Sieger der Wahlen - aber bei genauerem Hinsehen blieb doch einiges unscharf bei seiner Wiederwahl. Foto: Alsharq

Der Kampf um die Wahlbeteiligung in Ägypten / Elections in Egypt: The Turnout Battle

Von | | Ägypten, Politik | Kein Kommentar

Mit Strafdrohungen und Rabatten für den Freizeitpark versuchten die Behörden in Ägypten, die Beteiligung an der Präsidentschaftswahl hochzutreiben. Aber obwohl nur zwei Kandidaten antraten, landete der „Herausforderer“ von Machthaber Al-Sisi nur auf Platz drei. / How Egypt’s authorities tried everything to raise the turnout at the presidential elections.  Von B. Philipp

Die Straßen rund um die Central Bus Station im Süden Tel Avivs sind Treffpunkt für viele der afrikanischen Geflüchteten. Foto: Charlotte Wiemann

Regierungschef ohne Rückgrat – Netanjahu und der erfundene Flüchtlings-Deal

Von | | Israel, Politik | Kein Kommentar

Etwa 40.000 Geflüchtete aus Eritrea und Sudan leben in Israel, die meisten ohne Papiere und Perspektive. Die Regierung versucht seit Jahren, sie abzuschieben. Nun gab Premier Netanjahu bekannt, dass bis zu 16.000 von ihnen mittels eines UN-Abkommens in andere Staaten überführt werden sollten. Doch kurz darauf machte er einen Rückzieher. Von Charlotte Wiemann.

Und dann die Hände zum Himmel... Bauchtanz ist in westlichen Gefilden nach wie vor eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Foto: "Hands Up" von Andreas/Flickr (https://flic.kr/p/7gWTBN), Lizenz: CC-BY-NC-ND 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/)

Als Hollywood den Hüftschwung kolonisierte – zur Entwicklung des „Bauchtanzes“

Von | | Kultur | Kein Kommentar

Der aus Westasien und Nordafrika stammende „Raqs Sharqi“, bekannt als „Bauchtanz“, ist in Europa und Nordamerika weit bekannt. Als Symbol von Kolonialfantasien und Exotisierung stellen sich Fragen: Woher stammen diese Stereotype? Wo sind sie heutzutage zu beobachten? Und wie können Tänzer*innen aus der WANA-Region sich den Tanz wieder aneignen? Von Zuher Jazmati

Vor einem Jahr haben die Aktivist_innen der Abrüstungsorganisation IPPNW noch bei der Jahreshauptversammlung von Rheinmetall gegen Waffenexporte in die Türkei protestiert - dieses Problem hat sich nun zum Glück erledigt. Foto: "Protest gegen Rüstungsexporte", IPPNW Deutschland/Flickr (https://flic.kr/p/U6XPCx); Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/)

„Moralische Bedenken“: Bundesregierung streicht Waffenexporte nach Westasien und Nordafrika

Von | | Deutschland, Wirtschaft | Kein Kommentar

Da soll noch einer sagen, die Neuauflage der Großen Koalition stehe nicht für einen Neuanfang: Wie am Sonntag bekannt wurde, will Deutschland künftig keine Rüstungsgüter mehr an Kriegsparteien wie die Türkei oder Saudi-Arabien liefern. Ausschlaggebend sind vor allem humanitäre Gründe. Von Bodo Straub

Diskussion in Bizerte, Tunesien zum Thema: Warum wollen junge Leute Tunesien verlassen? Copyright Deutsche Welle.

„Meinungsfreiheit ist die DNA unserer Sendung“ – Interview mit „Shababtalk“-Moderator Jaafar Abdul Karim

Von | | Deutschland, Gesellschaft | Kein Kommentar

Jaafar Abdul Karim moderiert Shababtalk (Deutsche Welle Arabic), die erfolgreichste Sendung für junge Leute in arabischen Ländern. Darin diskutiert er mit jungen Menschen kritisch über gesellschaftliche und politische Themen in Westasien, Nordafrika und Europa. Mitunter erntet auch die Sendung selbst dafür Kritik. Ein Interview von Jan Altaner.

Die Ägypter haben die Wahl zwischen Abdel Fattah Al-Sisi und... tja, wem eigentlich? Auf den Straßen ist jedenfalls nur der Amtsinhaber präsent. Foto: Alsharq

Präsidentschaftswahlen in Ägypten. Al-Sisi gegen seinen Fan / Elections in Egypt: The president against his fan

Von | | Ägypten, Politik | Kein Kommentar

Nachdem alle Gegenkandidaten ausgeschaltet waren, schien es, als wäre Machthaber Al-Sisi bei der Präsidentenwahl in Ägypten konkurrenzlos. Um das zu verhindern, tritt nun einer seiner größten Unterstützer gegen ihn an. / First it seemed as if Al-Sisi would have to run alone in the elections. Now one of his biggest supporters is competing against him. weiterlesen…

Um Patienten mit posttraumatischen Belastungsstörungen helfen zu können, reicht häufig schon ein Internetzugang. Das ist gerade in Kriegsgebieten ein unschätzbarer Vorteil. Foto: "Portrait with Computer" von Christopher Sessums/Flickr (Quelle: https://flic.kr/p/q9E2Es), Lizenz: cc-by-sa 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)

Aus der Ferne ganz nah sein – Online-Traumatherapie auf Arabisch

Von | | Deutschland, Irak, Syrien | Kein Kommentar

Wenn die Waffen schweigen, ist der Krieg noch lange nicht vorbei; er lebt weiter in den Köpfen derjenigen, die ihn erlebt haben. Aber in vielen Ländern, etwa im Irak, gibt es kaum Hilfe für Betroffene. Ein Berliner Zentrum ist für sie da – übers Internet. Projektkoordinatorin Charlotte Kusenberg berichtet.

Vier Kandidaten, vier hoffnungsvolle Videos, vier Mal wurde nichts daraus. Von links: Ahmed Konsowa, Khaled Ali, Ahmed Shafik , Sami Enan. Fotos: Screenshots der Bewerbungsvideos.

Präsidentschaftswahlen in Ägypten: Das Verschwinden der Kandidaten / Presidential elections in Egypt: The disappearing candidates

Von | | Ägypten, Politik | Kein Kommentar

Ägypten wählt ab Montag einen Präsidenten. Spannung ist nicht zu erwarten. Die Gegenkandidaten sind während des Wahlkampfs reihenweise ausgeschieden – teils unter merkwürdigen Umständen. / Egypt is to vote for a president starting this Monday. But all serious opposition candidates have quit the race way before it started, some under suspicious circumstances. Von B. Philipp.

Film still aus „True Warriors“. Mohamed Qais Hafeti verkaufte dem Attentäter eine Eintrittskarte. Bild: True Warriors.

Dokumentation „True Warriors“: Das Leben nach dem Anschlag

Von | | Afghanistan, Kultur | Kein Kommentar

Die Dokumentation „True Warriors“ tourt gerade durch Deutschland. Darin begleiten Ronja von Wurmb-Seibel und Niklas Schenck die Überlebenden eines Anschlags der Taliban. Mohamed Qais Hafeti ist einer von ihnen. Heute lebt er in Flensburg.  Von Anna-Theresa Bachmann

Szene aus dem Film "Drum". Der Spielfilm erzeugt eine morbide, bedrückende Stimmung - mit der Stadt Teheran als Spiegel für das Auge des Betrachters. Foto: Filmszene "Drum".

Keywan Karimis Film „Drum“: Teheran als Leinwand und Spiegel

Von | | Iran, Kultur | Kein Kommentar

Die Hauptstadt Irans prägt die kulturelle Moderne des Landes mehr als jede andere Stadt. In zwei Filmen hat der iranische Regisseur Keywan Karimi sich mit der westasiatischen Metropole auseinandergesetzt. Für das Hamburger Kulturfestival Wundern über tanawo ist Karimi nun erstmals nach Deutschland gekommen. Von Daniel Walter.